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Irrer Armee-Bischof am Pranger

Konfessionsfreie im Ruhrgebiet fragen: Ist Overbeck auf dem besten Weg zum Hassprediger?

Gesellschaft – Heute ist die Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes zu Ende gegangen, an der auch mehrere Hundert fromme Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr teilgenommen haben.

Insgesamt begegneten sich bei der 54. Internationalen Soldatenwallfahrt rund 11.000 Pilgerinnen und Pilger am südfranzösischen Wallfahrtsort am Fuß der Pyrenäen. Bei einem Blick auf die Hintergründe der prominenten Tour von Bundeswehrangehörigen finden sich allerdings Ansichten, die erschreckender kaum sein könnten.

Denn zum Beginn der Soldatenwallfahrt sprach der Militärbischof Franz-Josef Overbeck in einer Rede vor Führungskräften den nichtreligiösen Menschen, immerhin eine Mehrheit in der Truppe, pauschal das Menschsein ab. „Ohne Religion und gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein“, behauptete der mit der Seelsorge in der Armee beauftragte Katholiken-Bischof gegenüber seinen Zuhörern.

Beobachter dokumentierten die Äußerungen Overbecks im Internet, weshalb die Erklärungen erneut große Empörung bei nichtreligiösen Menschen ausgelöst haben. Die Initiative „Religionsfrei im Revier“ hat die Äußerungen Overbecks als Hetze verurteilt.

„In Lourdes erklärte Bischof Overbeck religionsfreie Menschen quasi zu Untermenschen“, stellte eine dazu veröffentlichte Erklärung am Dienstag fest.

Als Ruhr- wie auch als Militärbischof sei Franz-Josef Overbeck in einer pluralistischen Gesellschaft so nicht tragbar, weil die viel propagierte „christliche Toleranz“ bei dieser Wallfahrtsrede „ihre wahre gehässige Fratze der Ausgrenzung und Überheblichkeit“ gezeigt habe.
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„Es ist empörend, dass sich ein hoher katholischer Würdenträger immer wieder gegen Demokratie, Menschenrechte und Menschenwürde stellt, aber für sich und seine Schäfchen ein Höchstmaß an Toleranz einklagt“, kritisiert Jörg Schnückel von der Initiative.

Die Reaktion ist vehement und entschieden: Diese Diffamierung von Anders- oder Nichtgläubigen erlebe man üblicherweise bei den sogenannten Hasspredigern, heißt es. Und die Äußerungen Overbecks würden erneut die intolerante Haltung vermeintlich aufgeklärter und gesellschaftlich anerkannter Glaubensgemeinschaften in Deutschland entlarven, so die Initiative.

Angesichts von Overbecks Worten sollte aus Sicht der Initiative „sich ja jeder einmal fragen, inwieweit es sich lohnen könnte, sich von einer derart rückwärts gerichteten Organisation zu befreien.“

Empfohlen wurde den verbliebenen Kirchenangehörigen der Austritt aus Overbecks Religionsverein, der katholischen Kirche. Die Hälfte der eingesparten Kirchensteuer könne humanitären Einrichtungen direkt gespendet werden, so das Plädoyer der Initiative.

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Diskussion - Bisher 8 Kommentare - Kommentar schreiben
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    3 GEBOTE an den Vatikan:
    (1)Sofortiger UN-BEITRITT!
    (2)Anerkennung der HUMAN RIGHTS!
    (3)Schluß mit DISKRIMINIERUNG von weiblichen &
    homosexuellen MENSCHEN!
    FRIST für die 3 GEBOTE>>>3 JAHRE>>>2015!!!
    Fred FRENZEL(WELTBÜRGER)
    P.S.:Ich vergaß noch GRUNDGESETZ Artikel 1,der auch
    für den MENSCH Overbeck gilt-sowie Artikel 16 der
    HUMAN RIGHTS:EHE für PRIESTER & PRIESTERINNEN.

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    Die Dreistigkeit dieser Pappnasen ist immer wieder atemberaubend.

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    Overbeck ist Opus Dei – Mitglied, und als Bischof dort in einer sehr hohen Position. Wie man so jemand dann zum Militärbischof berufen, als Staat akzeptieren kann, ist mir unerklärlich. http://www.opusdei.de/art.php?p=39533 Opus Dei ist gefährlich, und da ich nicht weiss, was ein Militärbischof alles über geheime militärische Dinge erfährt, wäre man von Staats wegen gefordert, einen sich derart offen gegen die Grundrechte wendenden Militärbischof zu ersetzen.

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    “Sollte es denn möglich sein! Dieser alte Heilige hat in seinem Walde noch Nichts davon gehört, dass Gott todt ist!”

 
Zuschauer
Schaufenster