Politik – Am Sonntag ist der gelernte Pfarrer und ehemalige Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde Joachim Gauck von der Bundesversammlung mit klarer Mehrheit in das Amt des Bundespräsidenten gewählt worden. Gauck erhielt 991 der insgesamt 1232 abgegebenen Stimmen, das sind gut 80 Prozent. In seiner Rede nach der Wahl verwies der designierte Bundespräsident zuerst darauf, dass er selbst auf den Tag genau 22 Jahre zuvor zum ersten Mal in freier, gleicher und geheimer Wahl wählen durfte.
An die Bedeutung der ersten und einzigen freien Volkskammerwahlen der DDR erinnernd, bezeichnete er sich als einen Bundespräsidenten, „der sich selbst nicht denken kann ohne diese Freiheit und der sich sein Land nicht vorstellen mag und kann ohne die Praxis der Verantwortung.“ Den durch die Wahl in der Bundesversammlung ausgesprochenen Auftrag nehme er an, mit „der unendlichen Dankbarkeit einer Person, die nach den langen Irrwegen durch politische Wüsten des 20. Jahrhunderts endlich und unerwartet Heimat wiedergefunden hat und die in den letzten 20 Jahren das Glück der Mitgestaltung einer demokratischen Gesellschaft erfahren durfte.“
Joachim Gauck erklärte weiter, an der Annäherung zwischen den Regierenden und der Bevölkerung mitwirken zu wollen. Der 72-Jährige wörtlich: „Ganz sicher werde ich nicht alle Erwartungen, die an meine Person und meine Präsidentschaft gerichtet wurden, erfüllen können. Aber eins kann ich versprechen: Dass ich mit all meinen Kräften und meinem Herzen ja sage zu der Verantwortung, die Sie mir heute übertragen haben.“ Bei Spiegel Online wurde die gesamte Rede nach der Wahl dokumentiert.
Doch von nun an heißt es für Joachim Gauck: Dem Wählervolk gefallen, aber vor allem sich selbst. Da wird der neue Bundespräsident nicht viel anders motiviert sein, als es der letzte gewesen war. Sein Vorgänger Christian Wulff Nahe war dabei gescheitert, mit Fragen der Wahrheit richtig umzugehen. Und das gefiel den Menschen nicht.
Kann Joachim Gauck es wirklich besser machen? Oder bleiben wichtige Wahrheiten weiter zugedeckt, weil sie auch der neue Bundespräsident in seinen Stellungnahmen, Reden und Predigten nicht erwähnt? Werfen Sie einen Blick auf eine Reihe unbequemer Tatsachen, die Joachim Gauck in den nächsten fünf Jahren (vermutlich) so nicht zugeben wird.














Ich kann jedem der dreizehn Punkte nur zustimmen. Sie alle müssen von einem Bundespräsidenten, der Ernst genommen werden will, ausgesprochen werden. Und Joachim Gauck wird *keinen* von Ihnen ausprechen. Er ist der falsche Mann und passt zu seinen Wahlleuten.
Freiheit und Verantwortung – das große Thema des Bundespräsidenten Gauck. Was aber hält er von der Freiheit des Menschen, in eigener Verantwortung über das Ende seines Lebens in Würde selbst zu bestimmen?
Sollte sich der Präsident dafür öffentlich einsetzen, wird er auch mich überzeugen.
Gaucks Lieblingsthema ist die Freiheit. Wer aber ohne Arbeit ( und auch mit ) sowenig hat das es gerade zum Mietezahlen und Essen reicht hat nur die Freiheit des nicht Eingesperrtseins. Frei von Existenzangst ist man da nicht. Und Reisefreiheit nützt einem dann herzlich wenig. Man hat dann nur die Freiheit davon zu träumen. Das konnte ich aber auch in der DDR.
Alle die oben aufgeführten Themen wird Gauck möglichst nicht ansprechen, also nichts was wichtig wäre. Für mich ist er ein Mensch der sich selbst viel zu wichtig nimmt. Habe zu DDR-Zeitn nie was von ihm gehört.
Ein Thema auf Vermutungen und gar Beleidigungen einer Person aufzuziehen, finde ich unwürdig für eine Seite, die Wissen vor Glauben einfordert. Dies ist kontraproduktiv. Da kann ich auch die Bibel lesen. Interessant ist, dass etliche Wahrsager sich auf wissenrockt.de wohlfühlen. Besser aufgehoben wären diese Leute im Zirkus oder auf einer Kanzel.