Reinhard Marx, Bischof aus München, hat auf den Offenen Brief des LSVD wegen seiner diffamierenden Äußerungen über homosexuelle und geschiedene Menschen bisher nicht reagiert. Das berichtete heute der Evangelische Pressedienst epd. Am Montag hatte der epd einen Bericht veröffentlicht, wonach Marx auf einer Konferenz in Mannheim am vergangenen Wochenende erklärte, die Kirche müssen einen Schwerpunkt ihrer Entwicklung auf den Umgang mit gescheiterten Menschen legen. Dazu zählte er Menschen, die homosexuell oder geschieden sind.
Der LSVD veröffentlichte daraufhin einen Brief an den Bischof und forderte ihn zur Entschuldigung auf, sollten die Schilderungen des epd zutreffen. Das ist offenbar der Fall. Der epd berichtete heute, dass vom erzbischöflichen Ordinariat bisher keine Stellungnahme zu erhalten war.















Ich betrachte Priester und Pfarrer generell als gescheiterte Menschen
Eine Studie des John Jay College der City-Universität New York im Auftrag der US-Bischöfe ergibt 1950 bis 2002 missbrauchen 350 Bischöfe und 4.400 der 47.000 Priester der USA etwa 11.000 Kinder und Jugendliche sexuell. “Serientätern” wie 149 Priester verüben mehr als 27% der Fälle an 2.960 Opfern. Über 56% dieser Priester wird je nur eine Anklage zur Last gelegt, 95% aller Fälle kommen nie vor Gericht. Bis 2002 werden nur 350 der pädophilen Priester der RKK entlassen, 218 weitere im Jahr 2002. Eine weitergehende Studie wird im Jahr 2011 vorgestellt. Seit 1980 sind deutlich mehr homosexuelle Männer in die Priesterseminare eingetreten als jemals zuvor. Etwa 40% der US-Priester aus diesen Weihejahrgängen bestätigten die Existenz einer breiten homosexuellen Subkultur in der RKK, ergänzt durch Missbrauch von Alkohol und Drogen. Nach neuen Informationen wird von den US-Bischöfen nach wie vor sexueller Missbrauch durch Priester gedeckt.
Die extreme Sexualfeindlichkeit der Buchreligionen erzieht fast nur sexuell verklemmte und gehemmte Menschen, das ideale Nachwuchspotential für pädophile Sexualmonster der RKK. Im sexuell verklemmten Umfeld erzogen scheitern Sie zwischen dem erwungenen religiösen Anspruch und ihrer eigenen Sexualität. Beim zwangsweisen Eintritt in die Kirche sind sie in der vorpubertären Entwicklung ohne diese je abzuschließen, sie bleiben in ihrer psychosexuellen Entwicklung auf dem Niveau von Kindern stecken. Die etwa 5 Jahre andauernde Neuorientierung des Gehirns zum Erwachsenen entgleist in pathologischer Missachtung moralischer Regeln mit Enthemmung, Empfindungsarmut, Lernunfähigkeit und Mangel an jeglicher Sozialkompetenz. Die unkontrollierbaren Sexphantasien drängen immer mehr nach Befriedigung. Als Ausweg erscheint den Verklemmten ein Leben im Zölibat frei vom teuflischen Sex, der nach der RKK-Lehre durch Gebete, Selbstkasteiung und innere Einkehr überwindbar ist. Das sind die psychopathologisch kranken Akteure der RKK bei >75% Rückfallquote. Der sexuelle Missbrauch steigt dabei proportional mit der ausgeübten Macht im religiösen System, besonders gut zu beobachten bei vielen Sekten.
Pädophilie als psychische Krankheit ist unheilbar, sie haben Persönlichkeitsstörungen wie Schwerstkriminelle. Sie verdrängen ihre sexuellen Bedürfnisse mittels Machtausübung, kennen weder Empathiefähigkeit noch Schuldbewusstsein und lernen nichts aus den gegen sie verhängten Strafen. Eine krankhafte Vorstufe der Pädophilie der psychisch gestörten Täter ist Machtausübung verbunden mit einer Traumatisierung von Schwächeren. Kein Kirchenführer bedauert die Opfer sexuellen Missbrauchs, beklagt wie Kardinal Lehmann die üble Hetzjagd gegen die RKK und diffamiert damit die Opfer als geldgierig. Allein 50% homosexuellen Priestern zu leugnen und deren zu >1/3 genetische Veranlagung durch Gebete therapieren zu wollen
Nach Angaben des Klerus und anderen Quellen sind 50% der Priester homosexuell. Kurienkardinal Claudio Hummes, Präfekt der Kleruskongreation, nennt der Presse einen Anteil von 4% pädophilen Priestern, weltweit >16.000 Priester. Wie verlogen diese Zahl ist zeigen die 4.400 Verurteilungen und >5.000 anhängenden Prozesse in den USA. Dazu kommt die Abhängigkeit vieler Priester von Alkohol, Drogen und Tabletten mit etwa 10%. Verurteilte Pädophile wie der Priester Wolf-Dieter W. in Ebersdorf werden weiterhin beschäftigt, indem man Personalakten fälscht und Verfehlungen wissentlich vertuscht.