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“Menschen sind heilig, nicht der Glaube oder die Religion”

AAI-Konferenz 2011 in Dublin: Bürgerrechtlerin Maryam Namazie unterstrich Recht und Notwendigkeit zur Islam-Kritik.

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Bild: Screenshot

Maryam Namazie, politische Aktivistin und Sprecherin des britischen Zentralrats der Ex-Muslime, hielt während der Atheisten-Konferenz in Dublin am vorletzten Wochenende einen Vortrag. Die gebürtige Iranerin Namazie verteidigt darin das Recht, sowohl die islamische Religion wie auch Religion allgemein mit klaren Worten kritisieren zu dürfen. Die Situation des Islam vergleicht sie dabei mit dem Zustand des Christentums während der Zeit der Inquisition. Religion im Allgemeinen und insbesondere der Islam könne erst dann als reformiert und liberal betrachtet werden, wenn sie in die Ecke gedrängt und aus der öffentlichen Sphäre vertrieben wären.

Islam sei prinzipiell nicht schlechter als andere Religionen, erklärte Namazie zu Beginn. Dass der Islam heute ein Thema ist, liege am Islamismus. Was grundsätzliche Lehren, Dogmen und Prinzipien betrifft, seien sich alle Religionen gleich. Übereinstimmend mit vielen anderen Atheisten betonte sie, dass ihrer Meinung nach jede Form von Religion nicht gut für die Menschen ist und mit der gleichen Warnung wie Zigaretten versehen werden sollte: „Religion kills.“

Eine Religion, die in und von einer Aufklärung gezügelt wurde, unterscheide sich sehr von einer mit politischer Macht und aktivem Betreiben einer Inquisition. Letztere ist nach Maryams Namazies Einschätzung in vielen Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, wie in Nordafrika und dem Mittleren Osten, heute zu finden.

Auch das Christentum habe sich in grundlegenden Bereichen nicht fundamental gewandelt, so Namazie. Was sich geändert hat, ist sein sozialer und politischer Einfluss in heutigen Gesellschaften, im Leben der Menschen, im Verhältnis zum Staat sowie zum Justiz- und Bildungssystem. Der Prozess, mit dem progressive und menschliche Werte auf Kosten des Einflusses des Christentums erkämpft worden sind, müsse auch dem Islam und dem Islamismus widerfahren. Wer einen „knuddeligeren“ Islam wolle, müsse den Islamismus austreiben.

Zwar gibt es viele Muslime oder Menschen, die als solche bezeichnet werden, die humanistische, säkulare, moderate, feministische oder andere progressive Werte vertreten. Diese seien aber nicht mit einem Islam an der Macht gleichzusetzen. Maryam Namazie betonte die Notwendigkeit, die differenzierten Gruppen unter den Muslimen oder als solche bezeichneten Menschen zu erkennen. Wer Muslime in die Schublade einer homogenen Gruppe einordne, nehme dieser Gemeinschaft die Möglichkeit zum Atmen und zur Veränderung und ignoriere die Tatsache, dass Muslime und als solche bezeichnete Menschen die ersten Opfer des Islamismus sind und im Kampf gegen diesen an vorderster Front stehen. Nirgendwo als in den Ländern unter islamischer Herrschaft wäre der Widerstand gegen den Islamismus größer.

Namazie kritisiert auch, dass weder das äußere Spektrum der Linken noch der Rechten wahrnehmen, dass es einen Unterschied zwischen den Islam als Glaubenssystem sowie politischer Bewegung auf der einen Seite und den einzelnen Menschen auf der anderen gibt.

Die Unterscheidung zwischen Menschen, ihrem Glauben und rückwärtsstrebenden politischen Bewegungen ist von entscheidender Bedeutung. Es sind die Menschen, die gleich sein sollten und nicht ihre Religion. Das menschliche Wesen verdiene die Anerkennung von Rechten und Respekt, nicht der ihnen zugeschriebene Glaube. „Menschen sind heilig, nicht der Glaube oder die Religion“, so Namazie. Das Problem sei, dass Religion diese Dinge andersherum sieht. Daher müsse Religion zur Privatsache gemacht werden.

Multikulturalismus sei daher falsch, weil er Kultur und Religion einen Vorrang gegenüber Menschen, ihrem Recht und ihrem Leben gibt. Außerdem ginge das Konzept davon aus, dass Menschen grundsätzlich verschieden sind und dementsprechend behandelt werden sollten. Die Idee dieses Unterschieds sei schon immer ein fundamentales Prinzip jeder rassistischen Agenda gewesen.

Namazie verwies daher darauf, dass der Begriff „Islamophobie“ zwar an die der Xenophobie und Homophobie angelehnt sei, davon jedoch grundverschieden ist. „Einen Glauben, eine Religion oder den Islam anzugreifen ist tatsächlich ein faires Spiel und legitim in unserer Welt“, erklärte sie. Angesichts der heftigen Angriffe auf Islam-Kritiker müssen Säkularismus, Universalismus und Werte des 21. Jahrhunderts verteidigt und unmissverständlich gefördert werden.

Dazu gehört die vollständige Trennung der Religion vom Staat, dem Gesetz und dem Bildungssystem. Die Förderung des Säkularismus sei ein wichtiges Vehikel, um die Menschen vor einer in ihr Leben eingreifenden Religion zu schützen – insbesondere angesichts eines zunehmenden Einflusses der Religion auf die Macht.

Die Darstellung des Säkularismus als Gegenteil des religiösen Fanatismus ist unwahr, so Namazie. Während Religion exklusiv wirkt, sei Säkularismus inklusiv und gewährleiste, dass eine Sekte oder Gruppe nicht spezifische Vorstellungen allen anderen auferlegen kann.

Daher müssen alle Bekenntnisschulen abgeschafft werden. Religion allgemein und Islam insbesondere indoktriniert Kinder. Bildung könne nur von einem säkularen Bildungssystem gewährleistet werden. Ebenfalls sollten religiöse Symbole in Schulen und öffentlichen Institutionen verboten werden, ebenso wie Burka und Nikab.

Der Staat sei verpflichtet, die Kinder zu schützen und ihre Spielräume einzuebnen. Es müsse sichergestellt werden, dass sie nicht segregiert oder sie vom Zugriff auf Informationen, gesellschaftliche Teilhabe, Spiel, Schwimmen und eben den Dingen abhält, die Kinder so tun. Eltern hätten kein Recht ihre Religion, auch bei Themen wie Verhüllung, medizinischen, pädagogischen oder sozialen Maßnahmen, aufzuzwingen. Kinder unter 16 Jahren sollten daher vor allen Formen der Manipulation durch Religion und religiöse Institutionen geschützt werden.

Mehr als je zuvor gäbe es heute die Notwendigkeit einer De-Religionisation der Gesellschaft – nicht als einer privaten Angelegenheit, sondern gegenüber einer Religionsindustrie, welche über dem Gesetz steht, unreguliert ist und nie für ihre Fatwas, die Morde und das Chaos zur Verantwortung gezogen wird.

Es bräuchte schließlich die Anerkennung, dass sich der Islam in einer Phase der Inquisition befindet und es echter Solidarität mit sowie einer Stärkung der anti-islamischen Aufklärung bedarf.
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Diskussion - Bisher 4 Kommentare - Kommentar schreiben
  • Evolutionärer Humanist
     

    Großartig! Die Frau sagt das, was ich denke. Ja, Religion tötet! Menschenrechte beinhalten Religionsfreiheit; Religion nur selten Menschenrechte. Mir ist der reale Mensch wichtiger als ein fiktiver Gott. Wie würde die Welt aussehen, wenn wir alle unser eigener Gott wären? Wenn wir Menschen nicht mehr den “Umweg” über einen imaginierten Gott benötigen, sondern menschlich sind um der Menschlichkeit willen?

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    Die Frau ist Muslima und beypglich des Islam vollkommen betriebsblind. Im Islam wurde das selbstständige Denken noch nicht entdeckt, alles ist den Gläubigen von Allah vorgegeben.

    Man kann zu den folgenden Führern des Islams nur den Begriff “Vollidioten” finden.

    Im Iran erklärt Minister Said Ali Bagherzadeh Musik ist nicht Teil der islamischen Kultur, der Musikunterricht an Schulen wird verboten. In der Türkei wird ein Lehrer abgemahnt, weil die Evolution nach Charles Darwin erklärt. Eine Fatwa des indischen Imam Maulana Kalbe Jawwad verbietet es Frauen mit Männern im gleichen Raum zu arbeiten. Ägypten verbietet das Märchenbuch von „1001 Nacht“ als kriminell nach &178 Strafgesetz, der Herausgeber geht ins Gefängnis. Am 11.3.2002 verbrennen in Riyadh 15 unverschleierte Mädchen elendig, die versuchten aus ihrer brennenden Schule zu entkommen. Die saudi-arabische Religionspolizei zwingt die Mädchen gewaltsam im Gebäude zu bleiben, die Rettungskräfte werden massiv behindert. Frauen dürfen ohne Schleier (Abaya) nicht auf die Straße.

    Imam Khomeini hat im grünen Buch die Praktiken des Islam im Geschlechtsverkehr mit Babys, Kindern, Schafen, Ziegen, Kamelen exakt beschrieben, das sind die Wunschträume geiler alter und impotenter Böcke. Scheich Maulana Abu Sayeed, Präsident des Islamic Sharia Council UK, lehnt die Bestrafung von Ehemännern ab, die ihre Frauen vergewaltigen. Sex ist ein Teil der Ehe, Frauen die solche Vergewaltigungen anzeigen sind Lügnerinnen. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Arabischen Emirate hat entschieden, dass ein Mann seine Ehefrau und Kinder schlagen darf, solange dies keine sichtbaren Spuren hinterlässt.

    Der Anwalt Javid Houtan Kian in Tehran, der Sakineh Mohammadi Ashtiani vor Gericht vertrat und ihre Steinigung publik machte, geht für 11 Jahre ins Gefängnis wegen Gefährdung der Sicherheit des Irans, Spionage und schädlicher Propaganda. Der iranische Iman Hojatoleslam Kazem Sedighi beschuldigt alle Frauen, die nicht nach Bekleidungsvorschriften des Islam verhüllt sind, die Gesellschaft zu zerstören und alles durch die von nackten Busen ausgelösten Erdbeben unter Trümmern zu begraben. Das führte weltweit zu einem „Bobquake“ Tag. Im Iran gibt es einen Ehevertrag für nur wenige Stunden als mit dem Koran konform, im Bordell geht der Freier vertraglich mit der Nutte eine Ehe für etwa 1 Stunde ein. Damit hat alles den Segen Allahs und gilt als legaler ehelicher Geschlechtsverkehr.

    Blinde mit Führhunden wie der Rentner George Herridge 73 werden in London mehrfach aus dem Bus geworfen, weil der Hund religiös unrein ist und Muslime beleidigt. Ein christlicher Friseur in Sargodha/Pakistan wird von 8 Muslimen durch Knochenbrüche schwer verletzt, nur weil er einem Muslimen Kunden den Bart abrasiert hat. Das Johor Religionsgericht und der Mufti von Perak in Malaysia verbieten christliche Kreuze, verderbliche Alkoholwerbung und teuflische Fußballsymbole auf T-Shirts, da sie für Allah eine Beleidigung darstellen.

    Der Islam ist eine bösartige, totalitäre, halluzinogene Ideologie für Paranoide, ein Konstrukt für weinerliche Verlierer. Es ist die perfekte Religion all das zu rechtfertigen, was sich kranke und depressive Irre ausdenken um ihre Machtgelüste auszuleben (Psychologin Nancy Kobrin). Die muslimische Kultur basiert auf aggressivem Verhalten mit Gewalt, Erpressung und Drohungen um Konflikte und Diskrepanzen zu klären. Muslime die nicht auf Drohungen, Beleidigungen und vielfältige islamisch-soziale Irritationen reagieren, gelten als schwach, unzuverlässig sowie als Männer ohne Ehre. Muslimische Ehre ist nur ein Ausdruck von Unsicherheit gepaart mit krassem Unwissen verbunden mit Kontrollwahn und Aggression.

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    Diese Aussagen einer Ex-Moslema kann ich nur mit Wohlwollen aufnehmen.
    Aber speziell der achte Absatz verdient eine besondere Hervorhebung. Sie stellt klar, dass der Multikulturalismus unfähig ist, Menschen als Individuen zu verstehen. Multikulturalisten, die sich als fortschrittlich und demokratisch begreifen, ist es in der Mehrheit noch nicht bewußt geworden, dass sie Kollektivisten sind. Mir wurde von den Antirassisten Rassismus vorgeworfen, weil ich die individuelle Freiheit von Ayaan Hirsi Ali für wesentlich wichtiger halte als ihre kulturelle Herkunft.

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    Die Aussage ist für eine Ex-Muslima beeindruckend, sie zeigt aber auch welch weiten Weg die Frau noch zu gehen hat um sich von dem Wahn ihrer Ex-Religon zu befreien.

    Wir sind alle nur so weit sexualisiert, wie wir es selber zulassen. Auf dem Satelliten Hotbird 1-6 verteiben etwa 50% der Sender Sex für Vollidioten in Arabisch. “Ruf mich an, ruf mich an, meine Muschi ist ja so nass.”

    Wie krank im Kopf muss jemand sein, um eine Tonbandgerät für viel Geld anzrufen, das ihm etwas Irreales vorgaukelt. Man muss interlektuell schon kurz vorm Vollidoten sein um zu glauben, da sitzt eine Frau 24 Stunden am Tag mit nasser Muschi fast unbekleidet am Telefon und wartet darauf, von einem geistig Behinderten dämlich angequatscht zu werden.

    Was für eine Kultur und Religion ist das, die massenhaft solche Menschen hervorbringt. Im Islam ist selbständiges Denken verboten, die Menschen sind schlicht zu rückständig und geistig deormiert sich zu freien Persönlichkeiten zu entwickeln

 
Zuschauer
Schaufenster