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FDP: Katholik Lindner gegen Christentum als Staatsreligion

Christian Lindner, Generalsekretär der FDP, hat sich heute in der Tageszeitung „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ für eine stärkere Betonung republikanischer Werte ausgesprochen. Lindner erklärte mit Blick auf die fragwürdigen Äußerungen von  Angela Merkel und Horst Seehofer, „das Christentum ist nicht die deutsche Staatsreligion, sondern ein persönliches Bekenntnis der Bürger.“ Lindner ist Mitglied der katholischen Kirche.

Er verweist auf die Ursprünge des demokratischen Verfassungsstaates, die in griechischen und römischen Gesellschaften und Ideen der Antike wurzeln. Und die Prinzipien unserer freiheitlichen Republik und des Verfassungsstaates seien seit der Französischen Revolution erkämpft worden. “Oft genug gegen den Widerstand der Kirchen”, erklärte Lindner.

“Die religiöse Defensive und die multikulturelle Naivität werfen uns gleichermaßen zurück. Wir Liberale werben wir für eine republikanische Offensive.” Der Islam, so Lindner weiter, stünde erst am Anfang einer historisch-kritischen Interpretation seiner Glaubensbekenntnisse.

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Diskussion - Bisher 4 Kommentare - Kommentar schreiben
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    Bei dem Wort „Staatsreligion“ kräuseln sich bei mir die Arschhaare! Was für ein Unwort! Ein Staat sollte meiner Meinung nach grundsätzlich frei von Religion sein, säkular also.

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    Bisher eher FDPkritisch haben mich die Äußerungen von Christian Lindner geradezu erfreut. Im aktuellen Tenor der medienöffentlichen Meinungsdebatte ist der Hinweis auf die Privatheit einer religiösen Ansicht wohltuend. Interessant wäre was Lindner unter “republikanisch” versteht.

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    Endlich mal wieder was erfreuliches von seiten F.D.P.

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    Hätte ja nie gedacht, dass sich ausgerechnet FDP-Mann Lindner auch mal vernünftiges äußern kann. Der hat doch tatsächlich mit fast jedem Wort recht!

 
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