Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im deutschen Bundestag, forderte in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die ZEIT“ am vergangenen Freitag, den Islam einzubürgern. Die von Thilo Sarrazin angesprochenen Probleme seien längst bekannt, erklärt sie. Die Grünen hätten zudem als erste Partei ein Integrationskonzept dargelegt. Bei der Integration sei auch mehr freundlicher Druck notwendig, so Künast. Die Ausführungen Thilo Sarrazins zu den Ursachen der unzureichenden Integration lehnte sie als biologistisch ab.
Es komme stattdessen darauf an, die Integrationsfehler der vergangenen Jahrzehnte zu erkennen. Ein Schwerpunkt sollte dabei darauf liegen, Einwanderer religiös zu integrieren. „Wir müssen den Islam einbürgern“, so Künast. Der Islam sei zulange in Hinterhöfe und Koranschulen verbannt worden, weshalb sich kein zeitgemäßer Islam entwickeln konnte. Der Islam müsse in Deutschland aber eine Religion werden wie jede andere, sagte Künast. Dazu sei ein deutschsprachiger Islamunterricht an den Schulen erforderlich. Die Bringschuld der Migranten läge schließlich darin, so Künast, einen zeitgemäßen Islam zu entwickelt und anzuerkennen, dass Religion nur unter dem Dach des Grundgesetzes möglich ist.















Wo sollte die Einbürgerung des Islam unter dem “Dach des Grundgesetzes” denn bitteschön enden, wenn nicht in den christlichen Kirchen??? Islam + Grundgesetz = Christentum…sieht da etwa jemand eine andere Lösung?
Wenn jetzt noch konsquente Aufklärung und wissenschaftliches Denken dazu kommen, wär die Gesellschaft schließlich sogar irgendwann eine humanistische…aber das werden genug Leute schon zu verhindern wissen.
Der Islam mit allen Rechtsschulen fordert den Tod für Glaubensabtrünnige. Frau Künast hat die Pflicht, uns zu erklären, wie das System Islam in die offene Gesellschaft zu integrieren ist.
Frau Künast muss entweder kühn oder naiv sein. Der Islam steckt also im Mittelalter, weil er in Deutschland in Hinterhöfen seinen Platz hat. Aha. Dann kommt die grüne Riesenstaatsfrau und fordert deutschsprachigen Islamunterricht und die Aufklärung, die Jahrhunderte in Anspruch nahm, erfüllt der Herzen der Rechtgläubigen.
@pinetop: Ich glaube sie ist eher naiv als kühn. Wer wie ich in einem islamischen Jand lebt, hat sich multikulturellen Traumtänzereien à la Künast längst abgeschminkt. Die Realitäten sehen anders aus. http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Die-Steinigung-hat-abschreckende-Wirkung/story/13252952. Will sie *diesen* Islam domestizieren? Dazu gehört ein Glaube, der ausserhalb der Linken und Grünen selten geworden sein dürfte.
Kann man Politiker jedwedes Coleurs und Nationalität ernst nehmen die unter chronischer Profilneurose darben?!