Gespräche über andere Kulturen sind von diffizilen Unterschieden in den Ideen und Begriffen geprägt. Die Ansprüche unter dem Leitbild einer multikulturellen Gesellschaft machen es vielen Menschen nicht einfach, frei und offen über ihre Vorstellungen oder auch Bedenken zu sprechen. Hinzukommt ein rapider Wandel der gesellschaftlichen Strukturen, der einen konstruktiven Dialog über aktuelle Entwicklungen erschwert. Was gestern galt, kann heute schon überholt sein. Um nicht in eine Falle zu treten, ist mehr denn je ein klarer Blick auf die Tatsachen erforderlich. Trotzdem ergeben sich immer noch schnell überraschende Feststellungen.
















Wenn wir politisch korrekt formulieren sollen, müssen wir zu Schwarzen aus Afrika “Afro-Afrikaner” sagen. Alles andere ist pfui.
Erstaunlich auch die Änderung der Rechtschreibung. Da ich “Moslem” anstatt des moderneren “Muslim” sage, wurde ich sogar von einem besonders guten Gutmensch angefeindet.
@ pinetop
Du kannst denke ich auch Anthony oder Andre sagen, oder Herr Obikwelju. Die meisten Leute haben nix dagegen, wenn man sie namentlich anspricht.
Also ich zumindest habe noch nie jemanden mit “Neger” oder “Afro-Afrikaner” oder “Franko-Franzose” angesprochen
A: “Neger” sagt man aber nicht mehr.
B: Stimmt! Es heisst ja auch schon seit Jahren nicht mehr Bundespräsident.
A: Oh, wie denn?
B: Hochrangiger Abstellposten.