„Schon den ganzen Tag grummelt mein Bauch. Es ist Fastenzeit und ich sitze im Flugzeug von London nach Hamburg. Eigentlich brauchen Reisende nicht fasten – aber der kurze Flug ist keine beschwerliche Reise. Deshalb faste ich trotzdem. Gleich wird die Sonne untergehen und ich werde essen dürfen. Mein Sandwich liegt auf dem Klapptisch bereit.“ Kübra Yücel ist ein junge Studentin, Journalistin und Muslimin. Für die „taz“ schrieb sie vor wenigen Tagen eine Kolumne über die Widrigkeiten des islamischen Fastenmonats.
Die Regeln des Islam gebieten für Gläubige eines Allah genannten Gottes, dass zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken werden darf. Erst Iftar, das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang, erlaubt der religiösen Yücel und ihren gläubigen Freunden nach dem Verschwinden des letzten Sonnenstrahls zu essen und zu trinken, „bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt!“

Wertvolle Glasmalerei in einer Pastafari-Kirche.
Yücel schildert, wie intensiv gespannt sie auf das kleine Flugzeugfenster starrt um den nahenden Sonnenuntergang zu sehen, der für sie den Beginn ihrer ersten Mahlzeit seit mehr als 14 Stunden markiert. Auch andere Passagiere nehmen es wahr. Sie schreibt, wie unangenehm ihr diese Blicke sind. Sie schreibt, wie wichtig ihr es wäre, sich erklären zu können. Sie tut es nicht. „Dabei wünsche ich mir in solchen Situationen ganz oft, man würde mich einfach mal fragen. So wie damals, als ich gerade auf der Unitoilette meine Gebetswaschung machte und ein Mädchen mich mit einem Fuß im Waschbecken erwischte. Wir beide waren uns der Abnormität der Situation sehr wohl bewusst“, schreibt Yücel.
Wahr ist, dass die religiöse Regel des Ramadan kein wissenschaftliches Fundament hat. Denn Allahs Existenz ist nicht belegt, die vermeintlich göttlichen Gebote sind reines Menschenwerk. Es gibt also kaum einen vernünftigen Grund, warum Yücel auf so eine Weise hungern sollte. Trotzdem gehört ihr die Freiheit, solche Regeln zu befolgen. Aber vor allem beinhaltet diese religiöse Regel tatsächlich einige Phänomene, die zu enormen Abnormitäten in der individuellen Praxis muslimischer Gläubiger führen. Die Urheber des Korans wussten etwa nicht, dass der Planet Erde ein Globus ist, also eine kugelförmige Gestalt hat. Sie wussten auch nicht, dass die Erdachse geneigt ist. Das führt zu erheblichen Konsequenzen für die mittlerweile weltweit verteilten Gläubigen.
Denn wenn sich Yücel während des Ramadan in Hamburg, wo sie Politikwissenschaft studiert, befindet und es nicht schafft, vor sechs Uhr morgens noch einen Happen und einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen, muss sie bis zu 16 Stunden auf die nächste Mahlzeit warten. Muslimische Gläubige in Tunesien müssen um diese Zeit knapp 14 Stunden warten. Und wer sich als Muslim in der indonesischen Hauptstadt Jakarta aufhält, fastet lediglich zwölf Stunden. Für Yücel gilt überall: Kein Getränk und keine Speise darf in diesen Zeiten genossen werden.















Und was hat der Artikel nun mit dem Fliegenden Spagetti Monster zu tun???
Um einer Legendenbildung entgegenzuwirken muß ich hier doch ein paar Worte sagen.
Der nachkriegliche Wiederaufbau war in der Zeit als die ersten Türkischen Arbeitnehmer ins Land gerufen wurden bereits abgeschlossen. Ihre Anreise hatte also weniger den Grund Helfen zu wollen, sondern die bessere Bezahlung in Deutschland und eine größere Freiheit für sich nutzen zu wollen.
Aus Erzählungen weiß ich daß die ersen Muslime in der Fabrik in der mein Onkel arbeitete wie alle anderen auch jahrelang in der Kantine zu Mittag auch Schweinefleisch aßen. Auch sonst sei die Integration wie bei Italienern und Spaniern verlaufen. Dann aber wurden sie von gesandten Islamtreuen von ihrem Verhalten abgebracht.
Ich selbst erinnere mich gut an das Fasten von Islamischen Kollegen in den Mittagspausen. Ihre Blicke sagten uns sehr deutlich: Ihr essenden Sünder! Ihr werdet für euer Verhalten noch büßen!
Das klingt ganz anders als die Beschreibung vom Sandwich im Flugzeug oder?
Humor fällt mir in diesem Zusammenhang so schwer.
Ist doch gut zu wissen, dass die Religion nicht für den Polarkreis gedacht war, welch göttliche Gebote. Hihi. In Finnland hätten sie am 11. August 17 Stunden fasten müssen und um 4 Uhr Morgens wäre die Essenszeit schon wieder vorbei gewesen.
Das Wort Remmidemmi kommt von Ramadan. Nicht nur wegen der nächtelangen Feiern.
Erstaunlicherweise wird uns Heiden gern verschwiegen, daß schon Mohamed zur Entspannung vom Fasten nach dem Feiern gern mal eine Runde “Ungläubige klatschen” gegangen ist.
Und in Deutschland klatscht man immer noch jedes Osterwochenende Unarische. Bitte mehr subintellektuelle Ressentiments, Kurt. Das erheitert!