
Quo vadis? Scheitert der HVD Thüringen an internen Quereleren oder ist eine Verständigung zwischen den Landesverbänden möglich?
Im Humanistischen Verband Deutschlands häufen sich die Rücktritte. Nachdem der Bundesverbandspräsident Horst Groschopp am Anfang des Jahres zurücktrat, legte Siegried R. Krebs, Vorsitzender in Thüringen, vor wenigen Tagen sein Amt nieder und erklärte seinen Austritt. Während Groschopp zu keiner öffentlichen Stellungnahme über die Rücktrittsgründe bereit ist, erhebt Krebs schwere Vorwürfe gegen die Verbandsleitung und einige Landesverbände.
“Mit dem Rücktritt von Horst Groschopp als Präsident des HVD wurde offenbar, dass der HVD keine bundesweite Organisation ist und dass maßgebliche Kräfte dies auch nicht wollen.” Siegfried R. Krebs erhebt schwere Vorwürfe gegen die Verbandsführung von Deutschlands größter Vereinigung säkularer Humanisten, dem Humanistischen Verband. Noch vor rund zwei Wochen erklärte er als Landesvorsitzender des mitgliederschwachen HVD Thüringen, dass der Humanistische Verband Deutschlands als Gesamtverband “viel zu schüchtern sei” und forderte eine größere Aktivität und mehr politische Stellungnahmen von der Bundesverbandsleitung, die derzeit durch amtierenden Präsidenten Frieder Otto Wolf ausgeübt wird. Vor wenigen Tagen nun legte Siegfried R. Krebs sein Amt als Landesvorsitzender des HVD Thüringen nieder und trat aus dem Landesverband aus.
“Uns Thüringern, insbesondere mir, wurden seit Ende vorigen Jahres nur Knüppel zwischen die Beine geworfen”, fährt Krebs mit seiner Kritik fort. Der gerade ein Jahr alte Landesverband steht nach Krebs Austritt nun am Scheideweg, denn es herrscht viel Verunsicherung unter den Mitgliedern. “Das Verbands-Hickhack finde ich höchst ermüdend”, erklärt ein Thüringer Verbandsmitglied und betont: “Mir wäre eine aktive Thüringer Vereinigung außerhalb des HVD wesentlich lieber als ein toter Landesverband innerhalb des HVD”. Die baldige Auflösung des HVD in Thüringen scheint möglich. Was war passiert?

Groschopp schweigt zum Rücktritt. Foto: Peter Groht
Nach erstem Rücktritt kündigt HVD “personelle Neuaufstellung” auf
Erste Probleme zeichneten sich mit dem plötzlichen Rücktritt des langjährigen Verbandspräsidenten Horst Groschopp am Anfang des Jahres ab. “HVD formiert sich neu” titelte die Pressemitteilung vom 4. Januar 2010, in welcher der Rücktritt Groschopps bekannt gemacht wurde. Judith Huber, Generalsekretärin des Bundesverbandes, ließ in der Mitteilung verlauten, Groschopp hätte damit “persönlich auf die Schwierigkeiten reagiert, in die der HVD als Weltanschauungsgemeinschaft und als Interessenvertretung von Konfessionsfreien trotz aller deutlichen Fortschritte in seiner Verbands- und Bündnispolitik in den vergangenen Monaten innerorganisatorisch geraten ist.” Um Veränderungen in der “säkularen Szene” und “einem politischer werdenden Kulturprotestantismus” gerecht zu werden, verkündete der nun amtierende Präsident Frieder Otto Wolf eine Übergangszeit von rund einem Jahr, um sich personell neu aufzustellen.
Vize-Präsident Wolf erklärte: “Wir organisierten Humanistinnen und Humanisten müssen begreifen, dass wir uns noch nicht in der Offensive befinden, auch wenn einige Veränderungen im Zeitgeist darauf hoffen lassen.” Nach einem Verweis auf die jüngsten Erfolge des HVD und säkularer Organisationen im vergangenen Jahr stellte er fest, die organisierten Humanistinnen und Humanisten in Deutschland hätten damit noch “nicht wirklich die Tendenzen zu einer Stärkung der politischen Bedeutung aufklärungsfeindlicher Traditionen von Kirche und Religionen gestoppt, vor denen wir heute in Deutschland und in Europa stehen.”
Groschopp schweigt zu seinem Rücktritt
Wolf, der an der Freien Universität Berlin Philosophie lehrt, kündigte schließlich eine “Neujustierung” an, um sich auf die Aufgaben im 21. Jahrhundert vorzubereiten und verwies auf eine dazu am Jahresende geplante Konferenz. Seitdem herrschte, angesichts der vieldeutigen Erklärungen eine für viele Mitglieder fragwürdige Stille seitens der Bundesverbandsleitung. Auch die Erklärungen zum unerwarteten Rücktritt Groschopps hatten mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Eine Antwort darauf hat es bis heute nicht gegeben, denn der ehemalige Präsident des HVD, Horst Groschopp, ist auch noch Monate später zu keiner Stellungnahme bereit. Klar ist nur geworden, dass die Beteiligten nicht in einvernehmlicher Haltung auseinandergegangen waren. Wo also die wahren Ursachen für den Bruch Groschopps mit seiner Präsidentschaft liegen, kann bis heute nur vermutet werden. Horst Groschopp jedenfalls ist zu keinem Interview bereit.
Siegfried R. Krebs, ein Vertrauter Groschopps, erklärte zu seinem Rücktritt, mit dem Landesverband Thüringen wollte er vor zwei Jahren eine wirksame Interessenvertretung für die Konfessionsfreien schaffen. Der Landesverband, der unter maßgeblicher Beteiligung von ihm und Groschopp 2008 gegründet wurde, wuchs innerhalb des vergangenen Jahres um mehr als das Doppelte. Eine Leistung, die nach Worten Thüringer Verbandsmitglieder vielfach auf Siegfried R. Krebs hohes Engagement zurückgeht. Krebs selber sah sich bei der weiteren Verbandsarbeit jedoch nicht ausreichend unterstützt. “Vom HVD als solchem gab es weder organisatorische Hilfe noch eine Anschubfinanzierung “, wirft er dem Bundesverband und den mitgliederstarken Landesverbänden vor.

Krebs äußerte massive Kritik. Foto: Evelin Frerk
Wollen HVD-Landesverbände keinen bundesweiten HVD?
Die Landesverbände, welche Krebs hier meint, liegen in Berlin, Niedersachsen und Nürnberg. Wie mitgliederstark sie genau sind, ist kaum bekannt. Vermutungen gehen von etwa 4 500 Mitgliedern in Berlin und höchstens 10 000 Mitgliedern in Niedersachsen aus. In Nürnberg sind rund 2 000 Menschen im lokalen Verband organisiert. Vergleichsweise sind es also große Verbände, denn im Förderkreis der Giordano Bruno Stiftung sind zur Zeit erst rund 2 200 Menschen beteiligt, die sich als Humanisten verstehen. Andere säkulare Vereinigungen wie der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten kommen bundesweit auf lediglich rund 1 000 Mitglieder.
Die alten und traditionsreichen Landesverbände des HVD haben wechselhafte und teilweise sehr unterschiedliche Geschichten gemein. Und eine offenkundige Tatsache ist, dass sie sich erst vor wenigen Jahren im Bundesverband des Humanistischen Verbandes Deutschland zusammengeschlossen haben. Ein bedeutender Schritt, haftete den säkularen Organisationen und ihren Vertretern in der Vergangenheit schließlich vor allem das Etikett des eigenbrötlerischem Individualismus und ewiger Zerstrittenheit an. Eine Zerstrittenheit, die maßgeblich die Ursache für den extrem unterrepräsentativen Organisationsgrad religionsfreier und säkularer Menschen mit humanistischer Weltanschauung ist. Eine Zerstrittenheit, der den heutigen Leitern der traditionsreichen und mitgliederstarken Landesverbände durch die Hintergründe von Krebs Rücktritt nun wieder in unangenehme Erinnerung gerufen worden sein dürfte.
Krebs erhebt schwere Vorwürfe gegen die HVD-Leitung
Denn seine Rücktrittsentscheidung hatte Krebs bis zuletzt gegenüber den Vorstandsmitgliedern des Thüringer Landesverbandes geheim gehalten. Erst am vergangenen Montag schließlich kündigte er seine Amtsniederlegung und Austrittsentscheidung in einem Rundbrief an die Verbandsmitglieder an, der wissenrockt.de vorliegt. Dort interpretiert er den Rücktritt Groschopps, zu dem dieser bis heute keine Stellung beziehen will, in der Art, dass “maßgebliche Kreise einen wirklichen Bundesverband nicht wollen.”
Ungenaue Andeutungen, die sich auf die Landesverbände in Niedersachsen, Berlin und Nürnberg beziehen wollen. Krebs behauptete, dass die Rücktrittsgründe vom derzeitigen Präsidium des HVD verheimlicht werden. Konkret bezieht er die Rücktrittsgründe Groschopps auf Kontroversen um die innerverbandliche Demokratie, den Streit um den Erhalt und Ausbau der Bundesgeschäftsstelle in Berlin und öffentlichkeitswirksame Stellungnahmen zu politischen Themen. Außerdem wurden intransparente Bundesfinanzen und die Diskussion um die Entwicklung der Verbandszeitschrift “diesseits” von ihm als Punkte genannt, ohne dass dazu Erklärungen folgten.

Yvonne Lautenschläger. Foto: privat
Thüringer beraten sich nun über ihre Zukunft
Offen bleibt nun, wie es in Thüringen weitergeht. Yvonne Lautenschläger, stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes, nahm zum Rücktritt von Siegfried Krebs Stellung: “Ich bedauere diesen Rücktritt. Er kam für mich überraschend, da die Wiederwahl von Siegfried Krebs durch die Mitglieder des HVD Thüringen erst etwa einen Monat zurückliegt. Sein Weggang ist für den HVD Thüringen ein großer Verlust.” Sie weist darauf hin, dass Krebs seinen Rücktritt “in der Hauptsache mit persönlichen Differenzen zu einigen Personen des Bundesverbandes” begründet und die Struktur und Arbeitsweise des HVD auf Bundesebene kritisiert hat. Schließt betont sie noch “ausdrücklich, dass damit die Rücktrittsgründe außerhalb des HVD Thüringen liegen.” Sie hofft, dass nach dem unerwarteten Rücktritt des Vorsitzenden kein Scherbenhaufen bleibt.
Yvonne Lautenschläger will sich nun dafür einsetzen, dass der HVD Thüringen arbeitsfähig bleibt. Das sei auch das Ziel der verbliebenen Vorstandsmitglieder, ist sie sich sicher. Mit Blick auf die von Siegfried Krebs angestossenen Projekte plädiert sie für besonnenen Pragmatismus: “Es wird meiner Ansicht nach eine Neuausrichtung unseres Landesverbandes auf realistischere Ziele notwendig.” Vorerst müsste sich der HVD Thüringen deshalb vor allem auf Basisarbeit konzentrieren, um weitere Mitglieder für den sehr jungen Landesverband zu gewinnen. Aber auch die von Krebs angesprochenen Missstände will sie im Blick behalten und strebt an, “das Verhältnis zum Bundesverband mit dem Ziel konstruktiver Mitgestaltung neu aufzubauen. Hierzu wird sich der Vorstand des HVD Thüringen in dieser Woche beraten und die Mitglieder in die Entscheidung über die weitere Entwicklung des Landesverbandes Thüringen einbeziehen.”

















Sicherlich ein Bruch – Viele treten einer „Arbeitsgruppe“ bei, um sich Gehör zu verschaffen; und das passiert eher auf einen politischen Weg. Bis vor einem Jahr wußte ich nicht, daß es Humanisten überhaupt gibt – in Oldenburg direkt vor der eigenen Haustür. Ob der HVD eine „Offensive“ überhaupt erreicht hat, sei mal dahin gestellt; eher würde ich sagen, er war zu leise*? (Fragezeichen). Wobei: Ich persönlich blicke bei den vielen humanistischen Verbänden nicht ganz durch – wer arbeitet mit wen zusammen? – Tauscht man sich untereinander aus? – gibt es ein Zusammenspiel bei der Umsetzung von Ideen und Aktionen? – Wenn Ideen und Aktionen umgesetzt werden; passiert das analog unter allen Humanisten (Verbänden/ HVD, GBS, IBKA und andere) in Deutschland? – Ich könnte hier einige Beispiele auflisten, die mich als „Suchender/Beobachter“ ein wenig verunsichern – gleichsam ist es natürlich nur mein Eindruck:
Funktionierende Kommunikation sehe ich beim HPD – meine tägliche Dosis von allen Verbänden. Bei der GBS (Auftritte bei TV-Shows) sammle ich meine guten Argumente gegen Menschen bei uns im Sendegebiet, die mir raten mehr über die Kirche zu berichten *rolleyes*. Jetzt gehört auch neuerdings wissenrockt.de zu meiner wöchentlichen Pflicht, wo ich einiges über den Mensch als Humanisten lesen kann. Diese drei Webseiten sind jedoch untereinander verlinkt, stehen in Kommunikation und bieten den Besucher vor allem einen Einblick – sprich: es ist etwas aktiv; es passiert etwas, daß ich verfolgen und evtl. multiplizieren kann. Vielleicht macht es auch die „junge“ Sprache!?
Dabei stellt sich mir natürlich die Frage, warum jeder Verband einen anderen Namen trägt, und da es hier und da doch mal unterschiedliche Meinungen gibt (Beispiel: Humanistische Schule Bremen) – warum gibt es diese Unterschiede? Und wenn es diese Unterschiede (öffentlich) gibt, welchen Humanisten in mir, soll ich dann vertreten? – Oha, das brannte jetzt aber unter den Nägeln *zwinker* Sorry für diesen Kommentar-Artikel.
Der amtierende Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD), Prof. Dr. Frieder Otto Wolf, hat hierzu eine Stellungnahme abgegeben:
„Ich bedauere, dass Siegfried R. Krebs beschlossen hat, die weitere Aufbauarbeit des Verbandes in Thüringen nicht weiter mit voranzutreiben.“
Wolf geht im Weiteren auch auf die Vorwürfe von Krebs ein:
http://www.humanismus.de/aktuelles/neustart-des-hvd-th%C3%BCringen
Siegfried R. Krebs ist äußerst erfahren, was Rück- und Austritte angeht. Bevor er mit großem Brimborium zum HVD übertrat, war er stellvertretender Landesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. in Thüringen. Auch dort waren angeblich alle gegen Siegfried R. Krebs und wollten seine Genialität nicht erkennen. In seiner Austrittserklärung, die dann in Teilen gierig von HVD und hpd verbreitet wurde, prognostizierte er dem DFV ohne ihn sogar den Untergang. Die Selbstgerechtigkeit und der Narzissmus von Siegfried r. Krebs sind grenzenlos. Wenn Herr Krebs tatsächlich ein Vertrauter des zurückgetretenen HVD-Präsidenten war, spricht dies nicht für Herrn Groschopp.
Cornelius Kaal
Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Nord e.V.
im Deutschen-Freidenker-Verband e.V.
Da kann man dem HVD Thüringen ja nur gratulieren, dass der Verein dieses Intermezzo von S. R. Krebs überstanden hat und sich wichtigeren Aufgaben widmen kann.
Scherbenhaufen – ja, besagt: Porzellan wird zerschlagen. Ist es Meissener? Porzellan aus Versicherungsschäden? von Sonderposten? Mir scheint, dass zu viele Gruppierungen von Konfessionsfreien, Humanisten und Freidenkern sehr viel Zeit verwenden mit der Selbstfindung und der narzisstischen Spiegelbildbetrachtung (bis der Spiegel platzt?). Aber de facto sind wir alle ein bisschen befallen von Narzissmus, na und? “Liebe deinen Nächsten…..?!”. Während sich etliche Christen manchmal (zähneknirschend) zur Ökumene zusammenschließen und z. B. Muslime vor Ort ins Religionsboot hineinziehen, damit sie unter Vorwand der Selbstverständlichkeit von “Religionsfreiheit” u. a. auch ihren Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechts nicht gefährdet sehen wollen, driften wenige konfessionsfreie Gruppierungen wie Eisschollen auseinander. Und darauf “schaden-freut” sich die “Vereinte Religiösität”.
Während wir Konfessionsfreien das Herausstellen vom Gotteswahn begrüßen, wechseln viele von uns – Selbstkritik inbegriffen – langsam zum Selbstgestaltungswahn mit gelegentlichen Komplexen der Selbstfindung. Einige Gruppierungen Konfessionsfreier gönnen dem “Mitbewerber” nicht die Butter aufs Brot, “Führungskräfte” nicht die Autonomie an der Basis, Aussteigern nicht die Redefreiheit oder das Recht auf Verschwiegenheit, Recht auf die Abtritts-Erklärung oder auf das Gehör. Steine (Behauptungen, …Nachrede) werden in den Weg gelegt, diese sprechen nicht, sind kommunikationslos. Wird dann irgendwann einmal “zusammengearbeitet” mit anderen Gruppierungen, versuchen ein paar eben sehr schnell herauszufinden, wie wirkungsvoll sich der Eigennutz gestaltet und ob es sich überhaupt lohnt (Narzissmus?). Solidarität hinter Loyalität? Bestimmt habe ich übertrieben, höre ich in weiter Ferne. Sind wir denn alle so normal wie die 70% ige Spießerfront, statt ein bisschen ver-rückter zu sein? (Lesetipp: Manfred Lütz: „Irre – Wir behandeln die Falschen – Unser Problem sind die Normalen“ – ich weiß, dass wir Manfred Lütz nicht besonders lieben wegen seiner theologischen Überzeugung).
Michael (11. Mai 2010) spricht es schon an: Absolut verlässlich ist hpd-online, mutig, ehrlich, informativ, pluralistisch aber mit Herz für die Konfessionsfreien und für die Säkularisation. Die Giordano Bruno Stiftung überzeugt nicht minder. Wer setzt sich massiver ein für eine säkulare Gesellschaft gerade mit TV-Präsenz und “Handanlegen” (Buskampagne und anderem) als die GBS? Ist es nur die mutige GBS in der säkularen Hilfe auch beim Aufbau eines Zentralrates der Ex-Muslime? Komplimente auch an IBKA! Da gibt es bestimmt mehr! “Wissenrockt” bringt endlich einmal eine überfällige “Bühne” mit der Möglichkeit des Antwortschreibens (noch) Nicht (mehr)-Organisierter. Mir ist es lieber vor oder auf der Bühne als dahinter wie bei den Mixas, Verbergern, Einkapslern, Kaschierern oder Abrieglern. Lasst uns wieder gemeinsam gestärkt, versöhnt, solidarisch auftreten für das, was uns Konfessionsfreie wirklich alle bewegt!